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Wie hoch ist der UV Schutz von Sonnenschirmen?

Alle Textilien der Sonnenschirme, die einen UV Schutz aufweisen, filtern die Sonnenstrahlen und die darin enthaltenen schadhaften UVA, UVB und UVC Strahlen, die einen schmerzhaften Sonnenbrand und schadhafte Hautausschläge zur Folge haben können. Worauf Sie beim Kauf von UV Sonnenschirmen achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Was bedeutet UV?

Im Prinzip steckt hinter der Abkürzung nichts weiter als Ultraviolett. Es ist von den Strahlen der Sonne die Rede, die besonders intensiv auf die Haut treffen und hier zu einem enormen und langwierigen Schaden führen, den leider noch immer viele unterschätzen.

Das menschliche Auge wird diese intensiven Sonnenstrahlen gar nicht differenziert wahrnehmen können. Dabei bestehen Sie aus drei wichtigen Komponenten:

  • UVA, 400-315 nm Wellenlänge
  • UVB, 315-280 nm Wellenlänge
  • UVC, 280 bis 100 nm Wellenlänge

Die UVA Strahlen gelangen ohne Hindernisse direkt auf die Erde und können ungehindert in die oberen Hautschichten eindringen. Bei einer intakten Ozonschicht werden die UVB Strahlen der Sonne eigentlich herausgefiltert, andernfalls würden 10 % die Erdoberfläche erreichen und bis in die tiefen Hautstrukturen gelangen. Lediglich die UVC Strahlen, die einen enormen Schaden in der Haut erzeugen, werden die Erdoberfläche nicht erreichen.

Analysieren wir einen einzelnen Sonnenstrahl, setzt sich dieser aus den Infrarotstrahlen zusammen, die Wärme spenden, den sichtbaren Strahlen und den ultravioletten Strahlen. Letztere bringen Wirkungen mit sich, die wir gern vermeiden würden, denn sie können sich für unsere Gesundheit schädlich auswirken.

Welchen Einfluss haben Sonnenstrahlen auf die Haut?

Es sind die UVA und die OVB Strahlen, die in die tieferen Hautstrukturen eindringen und dort enormen Schaden anrichten. Neben

  • der vorzeitigen Hautalterung,
  • Trockenheitsfältchen,
  • Sonnenbrand
  • begünstigen diese Strahlen die Ausbildung von Hautkrebs.

So sollten Sie es niemals auf einen Sonnenbrand anlegen und sich über das ganze Jahr hinweg mit Sonnenpflegeprodukten und einem durchdachten Sonnenschutz für Ihre Terrasse, den Garten, den Pool und den Balkon ausstatten.

Vorsicht: Gerade Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen und intensiviert ihren Effekt. Wir wiegen uns in trügerischer Ruhe, da das Wasser die Haut angenehm kühl hält.

Schützen Sonnenschirme wirklich gegen UV-Strahlen?

Die Strahlen und die schadhafte Wirkung sind gerade in den Mittagsstunden enorm. Hier steigt auch das Risiko, einen weitläufigen Schaden davonzutragen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, auf Sonnenschutzcreme mit einem Lichtschutzfaktor zu greifen. Doch bildet dieser Faktor nur einen begrenzten Sonnenschutz. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, einen Sonnenschirm mit UV Schutz für die Terrasse oder den Sitzbereich des Gartens auszuwählen, wenn diese auf der Sonnenseite des Hauses liegt.

Achten Sie auf den Lichtschutzfaktor beim Kauf der Sonnenschirme. Der maximale Wert der Lichtschutzfaktoren ist die bei +80 erreicht. Doch sollten Sie die Schutzwirkung gegen die UV-Strahlen im Hinblick auf die Sonnenschirme nicht überbewerten. Die Sonnenstrahlen reflektieren an den Seiten und wirken sich ebenso schädigend auf die Haut aus. Sie werden sich auch unter einem Schirm der Sonneneinstrahlung und ihrer schadhaften Wirkung nicht vollständig entziehen können.

UPF Wert definiert den Lichtschutzfaktor der Sonnenschirme

In jedem Fall gilt der UPF – der Ultraviolet Protection Factor – als wegweisend für den Schutzfaktor gegen UV-Strahlen. Hier eine Orientierung der Werte und ihrer Schutzwirkung:

  • mittlerer Schutz bei UPF 15 – 24
  • hoher Schutz bei UPF 25 bis 50

Exzellente Schutz bei UPF +50

Neben dem UPF sollten Sie auch auf die Zertifizierung nach europäischem Standard DIN EN 13758 achten. Denn hier wurden die Textilien im trockenen Zustand getestet. Auch wenn sich die einzelnen Werte nur bedingt miteinander vergleichen lassen, gelten sie doch als Orientierung. Darüber hinaus gilt es, die jeweiligen Schutzfaktoren ins Verhältnis mit den persönlichen Schutzfaktoren zu setzen. Hier spielt vor allen Dingen der Hauttyp eine ausschlaggebende Rolle. So besitzt jeder Mensch anhand seines Hauttyps und seiner Empfindlichkeit einen individuellen Eigenschutz.


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